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Über 200 geladene Gäste versammelten sich am 29.09.2009 in der neuen Messehalle 2 auf der Luzerner Allmend zum Spatenstich der swissporarena, der beiden Wohnhochhäuser, des Sportgebäude, der Leichtathletiktribüne und des Hallenbad.

 

Freude über den Abschluss der Verhandlungen

Toni Bucher, VR-Präsident der Eberli Partner AG, überreichte zu Beginn der Veranstaltung als symbolische Stabsübergabe einen Bickel an den zukünftigen Baustellenleiter Claudio Zanella verbunden mit den besten Wünschen zum guten Gelingen des Bauwerks und vor allem für eine unfallfreie Arbeit. In seinem kurzen Rückblick auf die lange Zeit der Verhandlungen zwischen Stadt Luzern, FC Luzern und ARGE machte Toni Bucher deutlich, dass dieses Projekt auf der Allmend für die Schweiz richtungsweisenden Charakter besitzt.

Kurt Bieder, Baudirektor der Stadt Luzern unterstrich in seiner Rede nochmals die Bedeutsamkeit des Projekts Allmend für die ganze Innerschweiz. Noch vor einem halben Jahr feierte man die 2. Abstimmung und heute finden sich auf der Allmend unzählige Bagger und Bohrmaschinen wieder. Der erste Teil des Messebaus ist bereits eröffnet. Für die Zentralbahn erfolgte der Baubeginn bereits im Januar. Das neue Bocciadromo wird im Oktober eröffnet. "Da entsteht etwas grossartiges für die Zukunft von Luzern," so Kurt Bieder hocherfreut.

 

Der lange Weg zur swissporarena

Walter Stierli machte den Anwesenden den langen Weg bis zum heutigen Spatenstich nochmals deutlich. 4 Projekte wurden in den vergangenen 20 Jahren für ein neues Fussballstadion in Luzern aufgegleist. Nun ist es endlich Wirklichkeit. Für den FC Luzern ist dieses Projekt ein Glücksfall. Mit dem Ausbau der Business Lounge und des Presidents Club konnten mit der neu gegründeten swissporarena events ag bereits 1/3 aller Plätze mit Optionen reserviert und verkauft werden. "Wir sind auf Kurs, " meinte der sichtlich erfreute Walter Stierli über den Stand der Vorbereitungen für das neue Stadion. Und sportlich bemerkte Walter Stierli am Ende seiner Ausführungen euphorisch: "Europa, wir kommen!" dies in Anspielung, dass die swissporarena im A+ Standard ja auch Europaliga oder - mit einem Augenzwinkern - Championsleague tauglich ist.

Iwan Bühler, Architekt der swissporarena konnte bestätigen, dass es nun an der Zeit ist seine Pläne auch in die Realität umzusetzen. Auch er wies auf die vielen Stunden der Planung und der Verhandlung in den Räumen des Schützenhaus Luzern hin. Man munkelt, dass manch einer der Teilnehmer diese Räumlichkeiten schon besser als sein eigenes zu Hause kenne.

 

Der symbolische Festakt

Nach knapp einer Stunde Reden folgte nun der langersehnte Akt des Spatenstichs auf dem Baugelände bei herrlichem Sonnenschein. Wer glaubte, jeder der Protagonisten würde nun zu einem Spaten greifen und wie gewohnt damit in den Boden stechen hatte sich getäuscht. Boris Rancic, dem aktuell jüngsten Junior des FC Luzern, war es vorenthalten mit einem speziell für ihn gekürzten Spaten diesen symbolischen Festakt durchzuführen und damit offiziell die Bauarbeiten auf der Allmend in Luzern einzuläuten. Der 6-jährige Stürmer meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Und wer weiss, vielleicht wird Boris Rancic eines Tages den Ankick eines Meisterschaftsspiel des FC Luzern in der swissporarena durchführen.

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