Sportgebäude mit Hallenbad, Fitnesscenter und Doppelturnhalle
Das Sportgebäude umfasst in erster Linie das neue Hallenbad. Dieses besteht aus einem 25-Meter-Schwimmbecken mit acht Bahnen, zwei Lernschwimmbecken, wovon eines mit höhenverstellbarem Boden, Strömungskanal und Sprudel ausgestattet ist, einem Eltern-Kind-Bereich und einem Sprungturm mit eigenem Wasserbecken. Eine besondere Attraktion ist die 60 Meter lange Riesenrutschbahn. Die Wasserfläche umfasst rund 1000 Quadratmeter, was einer Verdoppelung gegenüber der heutigen Anlage an der Bireggstrasse entspricht.
Im Sportgebäude ebenfalls untergebracht sind ein privat betriebenes Fitnesscenter, Büros, ein Restaurant und ein kleiner Laden für Güter des täglichen Bedarfs. Der Kanton realisiert eine Doppelturnhalle für den kantonalen Hochschulsport.
Leichtathletiktribüne und Anlagen für den Vereinssport
Die heutige Leichtathletiktribüne wird durch eine grössere und modernere Anlage ersetzt. Sie umfasst 1950 gedeckte Sitzplätze, also fast doppelt so viele heute. In ihrem Hohlraum sind vier Trainings-Laufbahnen mit einer Länge von 80 Metern, Garderoben und sanitäre Anlagen untergebracht.
Im Mantel des Fussballstadions werden zeitgemässe Trainings- und Clubräume für den Vereinssport eingebaut. Sie werden hauptsächlich durch den Leichtathletik Club Luzern, den Luzerner Sportclub und das Talentförderungszentrum genutzt, stehen aber auch anderen Vereinen und Organisationen zur Verfügung.
Die Schützenvereine trainieren künftig in einer modernen Schiesssporthalle. Gebaut werden Schiessstände für 25 und 50 Meter sowie für 10-Meter-Luftdruckschiessen. Die Allmend ist damit endgültig von Schiesslärm befreit.
Die drei Bocciavereine ziehen ebenfalls in eine neue Halle. Im Bocciodromo entstehen vier wettkampftaugliche Bahnen. Der Tennisclub Allmend erhält auf der Südseite des Zihlmattwegs neue Plätze. Um generell die Trainings- und Wettkampfkapazitäten auf der Allmend zu erhöhen, werden zwei bestehende Fussballfelder mit Kunstrasen ausgestattet.
Wohnbauten
Als drittes prägendes Element - neben dem Fussballstadion und dem Sportgebäude - gehören die beiden Wohnhochhäuser zur Sportarena. Sie werden 88 und 77 Meter hoch und umfassen total 330 Wohnungen. Davon sind etwa 50 als Long-Stay-Appartments ausgestaltet. Hier können sich Geschäftsleute einmieten, die während mehrer Wochen oder Monate in Luzern weilen.
Vorzone und Erschliessung
Zur Horwerstrasse erhält die Sportarena eine grosszügige, einheitlich gestaltete Vorzone. Sie ist gewissermassen der „rote Teppich" und dient der Messe und der Sportarena als repräsentativer Eingangsbereich.
Erschlossen wird die Sportarena primär mit dem öffentlichen Verkehr. Die Zentralbahn hält an der neuen Haltestelle Allmend, quer über die Allmend wird ein Veloweg angelegt. Der Privatverkehr hingegen wird in engen Grenzen gehalten: Gegenüber heute sind pro Tag lediglich 2500 zusätzliche Fahrten erlaubt. Wer mit dem Auto anreist, findet auf der Allmend rund 600 Parkplätze, die meisten liegen unterirdisch. Das sind etwas weniger als aktuell.
Dank der verdichteten Bauweise bleiben drei Viertel der Allmend als Grün- und Freiflächen erhalten - sie sind weit besser zugänglich als heute. Ein Gestaltungskonzept der Stadt wird dafür sorgen, dass die Allmend zum ansprechenden und naturnahen Freizeit- und Erholungsraum wird.



